Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

wir müssen jetzt die Weichen dafür stellen, dass unsere Region auch in zehn Jahren noch so lebenswert und wirtschaftsstark ist wie heute. Dafür braucht es Sachverstand, Mut und neue Ideen. Denn wir stehen vor großen Herausforderungen: Die Bewältigung der Corona-Pandemie wird die Politik der nächsten Jahre prägen. Der digitale Wandel ändert unser Wirtschafts-, Arbeits- und Sozialleben rasant. Eine älter werdende Gesellschaft verlangt neue Antworten darauf, wie wir unser Zusammenleben gestalten wollen. Und wir spüren, dass unsere Ressourcen endlich sind. Finanziell, ebenso wie mit Blick auf Umwelt und Klima. Gemeinsam mit Ihnen möchte ich diese Herausforderungen anpacken – als Ihr Bundestagsabgeordneter für den Landkreis Emmendingen und die südliche Ortenau.

Ihr

Vor Ort verwurzelt und engagiert

1990 wurde ich in Herbolzheim geboren; aufgewachsen bin ich in Broggingen und Malterdingen. In Herbolzheim ging ich auf die Realschule. Dort weckte in der achten Klasse mein Klassenlehrer meine Begeisterung für Politik. Ich wurde Klassensprecher, ging zum Rathaus und begann eine Diskussion mit dem Bürgermeister über Baumaßnahmen am Schulgebäude. Durchsetzen konnte ich mich damals leider nicht. Die Begeisterung dafür, mitzureden und Dinge politisch zu gestalten, hat mich seither aber nicht mehr losgelassen.

Ein Jahr später sprang der Funke endgültig über: Ich ging zur Jungen Union und gründete zusammen mit Freunden einen Ortsverband. Zu unserer ersten Veranstaltung kamen genau zwei Leute. Da ahnte ich schon: Politik ist das Bohren dicker Bretter! Aber ich stellte auch fest: Wer sich nicht entmutigen lässt, kann etwas erreichen.

In unserer Region zu Hause

Nach der Realschule machte ich 2009 mein Abitur am Wirtschaftsgymnasium in Emmendingen. Danach absolvierte ich meinen Zivildienst, der zu einer prägenden Erfahrung wurde. In der Caritas-Werkstatt in Riegel arbeitete ich mit behinderten Menschen zusammen und lernte so einen wichtigen und wertvollen Bereich unserer Gesellschaft kennen, der leider oft verborgen bleibt.

Nach Zwischenstationen in Freiburg, in Shanghai und in London wohne ich heute zusammen mit meiner Ehefrau Bettina wieder in Malterdingen. Hier bin ich Zuhause. Hier genieße ich es, am Wochenende mit unserem Hund durch die Weinberge zu spazieren. Eine besondere Rolle spielt für mich der Malterdinger Musikverein. Seit 20 Jahren spiele ich hier Trompete und Flügelhorn. Der Musikverein ist mir wichtig. Darum engagiere ich mich auch seit vielen Jahren im Vereinsvorstand.

Ökonom auf den Grundlagen der Sozialen Marktwirtschaft

Nach meinem Zivildienst wollte ich die Zusammenhänge von Wirtschaft, Staat und Gesellschaft besser verstehen. Darum begann ich 2010 mein Studium der Volkswirtschaftslehre in Freiburg, das ich 2016 als Master of Science abgeschlossen habe.

Seit meinem Studienabschluss arbeite ich als Volkswirt am Walter Eucken Institut in Freiburg. Dort bin ich seit 2017 Referent des Vorsitzenden der deutschen Wirtschaftsweisen, Prof. Lars P. Feld. Als Projektleiter des Instituts berate ich Bundesministerien, Landesregierungen und Unternehmen in finanzpolitischen Fragen. Durch meinen Beruf weiß ich, dass eine nachhaltige Finanz- und Wirtschaftspolitik die Grundlage dafür ist, politisch gestalten zu können. Gleichzeitig gibt mir mein Beruf die nötige Unabhängigkeit für mein politisches Engagement.

Politisch erfahren und vernetzt – vor Ort und in Berlin

Was damals in der achten Klasse begann, hat bis heute nicht nachgelassen. Seit fast 14 Jahren engagiere ich mich politisch. Im Frühjahr 2019 wählten mich die CDU Mitglieder im Landkreis Emmendingen zu ihrem Kreisvorsitzenden. Als Vorsitzender der Internationalen Kommission der Jungen Union Deutschlands vertrete ich seit Anfang 2020 außerdem die größte politische Jugendorganisation Europas auf internationaler Ebene.

Um unsere Region in Berlin vertreten zu können braucht es vor allem den engen Austausch vor Ort. Aber auch Vernetzung und Erfahrung in Berlin. Durch meinen Beruf und durch mein politisches Engagement kenne ich den Berliner Politikbetrieb und bin in Berlin, ebenso wie in Stuttgart und Brüssel, vernetzt.

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Yannick Bury

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MEINE ZIELE

Zusammenhalt in der Gesellschaft stärken – in Stadt und Land

Gerade die Corona-Krise zeigt: Der gesellschaftliche Zusammenhalt, das Miteinander von Jung und Alt, machen unsere Region lebenswert. Die Voraussetzungen dafür, dass unsere Heimat lebenswert und sicher bleibt, schaffen die Beschäftigten in Gesundheit und Pflege, in der Kinderbetreuung, in unsere Schulen und bei Polizei und Rettungsdiensten. Die Strukturen die wir ihnen dafür bereitstellen sind leider oft veraltet.

Unser Ziel muss sein, eine flächendeckende Gesundheits- und Betreuungsversorgung zu sichern und das Sicherheitsgefühl im ganzen Wahlkreis wieder zu stärken. Moderne Strukturen zu schaffen kostet Geld. Aus meiner beruflichen Praxis weiß ich, dass der Bund unsere Städte, Gemeinden und Landkreise dabei nicht alleine lassen darf.

Wirtschafts- und Finanzkompetenz für unsere Region

Die Grundlage dafür, dass unsere Region attraktiv bleibt ist ein starker und innovativer Wirtschaftsstandort. Der Konjunktureinbruch trifft die Unternehmen in unserer Region. Gleichzeitig sind Deutschland und Europa für die größte wirtschaftliche Herausforderung unserer Zeit – die Digitalisierung – kaum gerüstet. Unsere Wirtschaft wird nach der Krise anders aussehen als davor. Jetzt ist der Zeitpunkt, unseren Mittelständlern, Familienbetrieben und Handwerkern Luft für Investitionen und Innovation zu verschaffen. Diesen Betrieben möchte ich eine starke politische Stimme geben.

Deutschland ist finanziell handlungsfähig. Vor allem deshalb, weil wir in den letzten Jahren gut gewirtschaftet haben. Zu dieser finanziellen Nachhaltigkeit müssen wir schnellstmöglich zurückkehren. Denn auch hier gilt: Wir dürfen heute nicht auf Kosten kommender Generationen leben.

Von der Rheintalbahn bis zum Mobilfunk – lokale Themen im Blick

Beim Ausbau von Rheintalbahn und A5 gilt es, für unsere Region bundespolitisch weiter Druck zu machen. Wir brauchen eine schnelle Umsetzung der B3-Umfahrung für Kippenheim, eine nachhaltige Lösung der Verkehrsprobleme in Reichenbach und Kuhbach, ebenso wie in Köndringen.

Moderne Infrastruktur endet längst nicht mehr bei Straße und Schiene. Die zentrale Infrastruktur der Zukunft ist eine flächendeckende Versorgung mit Breitband-Internet und ein schnelles Mobilfunknetz –  überall im Wahlkreis. Denn nicht nur für Unternehmen, sondern auch für junge Familien sind das schon heute die entscheidenden Standortfaktoren.

Vertrauen zurückgewinnen: Durch einen starken und modernen Staat

Mich besorgt, dass Menschen das Vertrauen in unseren Staat verlieren und krude Verschwörungstheorien um sich greifen. Um diesem Vertrauensverlust zu begegnen brauchen wir einen starken Rechtsstaat, der Regeln nicht nur setzt, sondern auch durchsetzt.

Vertrauen in den Staat hat auch mit der Leistungsfähigkeit des Staates zu tun. Verwaltungsabläufe stammen oft noch aus einer Zeit, in der der Grad der Vernetzung und das Tempo von Entwicklungen ein anderes war. In den kommenden Jahren müssen wir den rechtlichen Rahmen schaffen, unsere staatlichen Abläufe schneller, effizienter und anpassungsfähiger zu machen. Die Digitalisierung bietet uns das Werkzeug dafür. Ihre Möglichkeiten nutzbar zu machen ist Aufgabe der Politik.

Umwelt und Klima schützen und erhalten – miteinander und mit Innovation

Unser Wahlkreis ist wunderschön. Von den Weinbergen am Kaiserstuhl und im Breisgau, über die Rheinebene bis hin zu den Ausläufern des Schwarzwalds im Kinzig-, Schutter- und Elztal. Diese Landschaft und Natur zu erhalten ist eine unserer wichtigsten politischen Aufgaben – gerade vor dem Hintergrund des Klimawandels. Nur, wenn wir Ökologie und Ökonomie nicht als Gegensätze begreifen, wird Umwelt- und Klimaschutz nachhaltig gelingen. Und nur dann werden uns andere Länder folgen.

Dafür brauchen wir unsere Landwirte. Die Landwirtschaft ist keine Branche wie jede andere. Unsere Landwirte und Winzer pflegen und erhalten unsere Natur und versorgen uns mit regionalen Lebensmitteln. Von der Politik verdienen sie daher den Rückhalt und die Unterstützung, das auch künftig tun zu können.

Verantwortung übernehmen – in Europa und der Welt

Die Welt wird am Ende des Jahrzehnts eine andere sein. In den nächsten Jahren entscheidet sich, welche Rolle Deutschland und Europa in der Welt in zehn Jahren noch spielen werden. Gleichzeitig erleben wir seit Jahren, dass Entwicklungen in anderen Teilen der Welt Auswirkungen auf uns haben werden – von der Pandemie, über technologische Entwicklungen bis hin zur Migration.

Keine Region der Welt steht wie Europa für Demokratie, Freiheit und sozialen Ausgleich. Wenn wir wollen, dass diese Werte weltweit nicht weiter an Bedeutung verlieren, muss Europa international Verantwortung übernehmen. Dazu muss Deutschland als größtes Land seinen Beitrag leisten. Denn klar ist: Egal ob bei Sicherheit, Technologie oder beim Handel – die Welt wartet nicht auf uns.

Politik beginnt mit Zuhören und Transparenz – analog und digital

Politik heißt für mich, unser Zusammenleben mitgestalten. Damit niemand zurückgelassen wird, Leistung sich lohnt und wir uns gleichzeitig nachhaltig und zukunftsfest aufstellen. Das geht nur gemeinsam. Das bedeutet für mich zuallererst: Zuhören. Und das bedeutet, Politik und Entscheidungsprozesse transparent zu machen.

Als Ihr Bundestagsabgeordneter möchte ich erfahren, was Ihnen wichtig ist. Gemeinsam mit Ihnen möchte ich daran arbeiten, dass wir Probleme lösen und besser werden. Darum bin ich in den Städten und Gemeinden unserer Region unterwegs. Dieser Austausch findet heute natürlich auch digital statt. Hier auf meiner Website, aber auch in den Sozialen Medien. Ich freue mich auf diesen Austausch und darauf, gemeinsam mit Ihnen unsere Region voran zu bringen.

VITA

Ausbildung und Beruf

Grundschule Broggingen1996-2000
Emil-Dörle-Realschule in Herbolzheim2000-2006
Wirtschaftsgymnasium Emmendingen2006-2009
Zivildienst in der Caritas Werkstätte St. Georg in Riegel2009-2010
Bachelorstudium Volkswirtschaftslehre, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg2010-2013
Europäisches Parlament, studentischer Mitarbeiter, ab 2014 persönlicher Referent von Dr. Andreas Schwab MdEP2010-2016
Praktika in den Auslandsbüros der Konrad-Adenauer-Stiftung in Shanghai und Singapur2013
Praktikum in der Volkswirtschaftsabteilung der Berenberg Bank in London2014
Masterstudium Volkswirtschaftslehre, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg2014-2016
Praktikum im Bundesfinanzministeriums im Stab von Minister Dr. Wolfgang Schäuble MdB2016
Forschungsreferent am Walter Eucken Institut bei Prof. Dr. Lars P. FeldSeit 2017
Projektleiter am Walter Eucken Institut (Schwerpunkt Öffentliche Finanzen)Seit 2018

Politische Ämter

Eintritt in die Junge Union und Gründung eines JU Ortsverbandes2006
Kreisvorsitzender der Jungen Union Emmendingen2010-2016
Stellv. Kreisvorsitzender des CDU Kreisverbandes Emmendingen2011-2019
Mitglied der Internationalen Kommission der Jungen Union Deutschlands2015-2019
Bezirksvorsitzender der Jungen Union Südbaden2016-2019
Mitglied im Landesfachausschuss Finanzen der CDU Baden-WürttembergSeit 2018
Vorsitzender der Internationalen Kommission der Jungen Union Deutschlands und Mitglied im JU BundesvorstandSeit 2019
Kreisvorsitzender des CDU Kreisverbandes EmmendingenSeit 2019